Dr. Olaf Th. Beck, Köln-Rodenkirchen
Orthopädie · Unfallchirurgie

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Hyaluronsäure

Bei der Hyaluronsäure handelt es sich um ein Eiweiß, welches sich in der Gelenkflüssigkeit befindet. Hyaluronsäure verändert unter Belastung die Struktur und es kommt bei stärker Belastung des Gelenks, z.B. beim Laufen, zu einer reduzierten Viskosizität. Das Gelenk wird besser „geschmiert“ und die Gelenkpartner gleiten übereinander. Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) ist die Bildung reduziert und es kommt zu Schmerzen bei Belastung der entsprechenden Gelenke.

Durch die von uns verwendeten rein synthetischen Hyaluronsäuren kann die Schmierfunktion wieder hergestellt werden. Aufgrund der gelartigen Struktur ist hier eine dickere Injektionsnadel notwendig, so dass bei uns die entsprechende Injektionsstelle örtlich betäubt wird.

Was macht die Hyaluronsäure?

Es kommt zu einer Stabilisierung des vorhandenen Knorpels. Neuer Knorpel wird NICHT gebildet. Es hat sich gezeigt, dass nach ca. 3 Monaten wieder vom Körper produzierte Hyaluronsäure im Gelenk vorliegt. Es kommt also zu einer Zellaktivierung im zerstörten Knorpel und die Schmierfunktion wird wieder hergestellt. Ein Knorpelwiederaufbau findet aber nicht statt, so dass hier keine Heilung sondern lediglich eine symptomatische Therapie stattfindet und somit eine Schmerzreduktion erreicht werden kann. Hierdurch kommt es zu einem zeitlich verzögertem Knorpelabbau, so dass ein prothetischer Ersatz erst später erfolgen muss.  Bezüglich der Wirkungsdauer kann keine aussagekräftige Prognose gemacht werden. Bisher sieht es aber nach mehr als 10 Monaten aus.  

Für welche Gelenke ist die Therapie?

Insgesamt sind alle Gelenke therapierbar. Im Vordergrund stehen allerdings die 3 großen Gelenke Hüfte, Knie und Schulter. Aber auch in Sprung- und Handgelenk sind Injektionen möglich. Neuste Studien haben gezeit, dass auch Infiltrationen der Wirbel­säulen­zwischen­gelenke eine Linderung bringen. Hierbei werden mittels Ultraschall die kleinen Zwischenwirbelgelenke aufgesucht und nach örtlicher Betäubung anschließend angespritzt.

Für wen kommt die Therapie in Frage?

Patienten  mit einem höhergradigen Knorpelschaden (III° bis IV°).  Wichtig ist, das noch ein Restgelenkspalt vorhanden ist. Dazu wird vor der Therapie ein Röntgenbild des entsprechenden Gelenks angefertigt. Sollte kein Gelenkspalt mehr vorhanden sein, kann die Hyaluronsäure nicht wirken, da sie KEINEN neuen Gelenkknorpel aufbaut. Bei den wirbelsäulennahen Infiltrationen (kleine Wirbelsäulengelenke ->  Facetten) profitieren Diabetiker von einer Cortison-freien Therapie, als Alternative zur PRT (Cortisoninfiltration).

Wie lange hält die Wirkung an?

Im Schnitt kann man von 8-10 Monaten Schmerzreduktion ausgehen. Das längste Intervall lag bisher bei 3 Jahren. In klinischen Studien hat sich gezeigt, dass durch eine Auffrischung mit nur einer Spritze nach einem Jahr, eine erneute Linderung erreicht werden kann.

Die Kosten einer Hyaluronsäuretherapie

Die Hyaluronsäuretherapie ist nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversorgung. Hier müssen die Kosten im Rahmen einer IGe-Leistung selbst übernommen werden!

Wünschen Sie mehr Informationen, so sprechen Sie unser Praxisteam an!

Für Sie wichtige Begriffe:

Hyaluronsäuretherapie, Schmerzlinderung, konservative Arthrosetherapie

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