Knorpelinduktion

Die Knorpelinduktion in Knie- und Sprunggelenken vermeidet bei Arthrose eine Prothese mit aufwändiger Operation. Bei dieser Behandlung bekommen Sie kein Fremdmaterial in den Körper, sondern zu 100 % Ihren natürlichen und voll belastbaren Knorpel.

Knorpelinduktion bei einem jungen Mann

Wie entstehen Knorpelschäden?

Was sind die Vorteile einer Knorpelinduktion?

Der Vorteil gegenüber bisherigen knorpelregenerativen Maßnahmen ist, dass hier der originale Knorpel entsteht. Mit dieser Behandlung haben Sie kein Fremdmaterial im Körper, sondern zu 100 % Ihren natürlichen und voll belastbaren Knorpel. Bei der Knorpelinduktion mit Chondrofiller benötigen Sie nur einen einzigen minimalinvasiven Eingriff (Arthroskopie). Das reicht aus, um alle Defekte des Knorpels zu erreichen und zu versorgen.

Wo ist der Chondrofiller anwendbar?

Dr. Olaf Beck behandelt vor allem Kniegelenke und Sprunggelenke mit dem Chondrofiller. In Kombination mit einem Knochenauffüllstoff lassen sich auch Knochenzysten auffüllen und mit dem Chondrofiller versiegeln.

Was ist Chondrofiller?

Chondrofiller ist ein hochreines biologisches Kollagenimplantat, das zur Therapie von Knorpelschäden bestens geeignet ist. Es besteht aus Kollagen Typ 1 und enthält keine Zellen. Kollagen kommt in allen Strukturen des menschlichen Körpers vor. Es ist Hauptbestandteil von Haut, Sehnen und Knorpeln.

Wie funktioniert die Knorpelinduktion?

In einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) wird der Knorpel gesäubert und anschließend ein 2-Komponenten-Gel aufgetragen. Der Vorteil des Chondrofillers liegt darin, dass das Implantat nicht zugeschnitten werden muss, sondern sich dem Defekt vollständig anpasst. Nach der Operation ist das Gelenk für 2 Wochen zu schonen. Bei dem Heilungsprozess kommt es zu einem Einwachsen von Knorpelzellen (Knorpelinduktion). Bereits 6 bis 8 Monate nach dem Eingriff zeigt sich eine vollständige Regeneration des Knorpels. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, dass keine Knorpelzellen entnommen und in einer zweiten aufwendigen OP mit Gelenkeröffnung eingebracht werden müssen. Es ist das zurzeit schonendste Verfahren zur Knorpelregeneration.

„Gute und freundliche Praxisorganisation, exakte Risiko- und Heilchancenberatung mit viel Zeit für Nachfragen, hohe Professionalität seitens von Herrn Dr. Beck. Meine Entscheidung, die Behandlung mit Chondrofiller zu versuchen, war richtig. Ich bin nach drei Monaten schmerzfrei und laufe ‚rund‘. Und bin somit richtig zufrieden.“ – zertifizierte Jameda-Bewertung 

Was sind die Grenzen des Verfahrens?

Die Grenzen des Chondrofillers liegen in der Defektgröße bei maximal 4 cm Durchmesser. Die gegenüberliegende Seite des Defekts muss einen größtenteils intakten Knorpelüberzug aufweisen. Für alle Gelenke gilt, dass keine Knochenverhärtung (Sklerose) und Knochenzysten vorliegen dürfen.

Was kostet eine Behandlung mit Chondrofiller?

Die Kostenerstattung unterscheidet sich je nach Krankenkasse. Wir empfehlen, vor dem Start der Behandlung eine Zusage der Krankenkasse zu holen.

FAQ

Wie wird ein Meniskusriss behandelt?

Zunächst kommt es auf den Vernetzungsgrad des Meniskusrisses an. Die beschädigten Partien des gerissenen Meniskus können nach der Diagnose entfernt oder genäht werden. Bei der Entfernung werden die durch den Riss ausgefransten Meniskusanteile abgeschoren. So kann die raue Oberfläche des gerissenen Meniskus geglättet werden. In wenigen seltenen Fällen wird der Meniskusriss durch eine Transplantation wiederhergestellt, die durch Spendermeniskus oder biologischen Gewebeersatz festgenäht und ersetzt wird.

Kann ein Meniskusriss von selbst heilen? 

Ob der Meniskusriss von selbst heilen kann, entscheidet sich auch hier anhand des Verletzungsgrades. Dazu sollte man wissen, dass der Meniskus verschiedene Zonen beinhalten. Einige Stellen sind gut durchblutet und andere Regionen, die mittiger im Kniegelenk liegen, nicht. 

Wenn der Riss in der gut durchbluteten Region des Meniskus ist und er nicht zu tief in die schlecht durchbluteten Bereiche geht, kann er konservativ heilen.

Wie lange dauert es bis Meniskusriss geheilt ist?

Wie lange die Heilung des Meniskus dauert, hängt von der Art und Weise der Behandlung und ist vom individuellen Fall eines des Patienten abhängig. Ausschlaggebend sind dabei die genaue Art der Verletzung sowie die Lage des Risses. Die Heilung des Meniskus benötigt in den meisten Fällen 6 bis 14 Wochen.

Wie schnell muss ein Meniskusriss operiert werden?

Die Schmerzen und die Bewegungsunfähigkeit können nach einem Meniskusriss schmerzhaft sein. Das Knie kann i.d.R. nicht mehr vollständig durchgestreckt oder gebeugt werden. Daher sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, um die nächsten Schritte zu besprechen.

Was passiert wenn ein gerissener Meniskus nicht behandelt wird?

Wenn Sie sich gegen die empfohlene Behandlung des Meniskusrisses entscheiden, führt dies zwangsläufig zu Knorpelschaden und Arthrose. Der Riss wird bei jeder Bewegung weiter beschädigt, bis das Gehen nur noch mit großer Mühe möglich sein wird.

„Mir wurde von Dr. Beck am Knie ein Meniskusimplantat eingesetzt sowie eine Rekonstruktion des Knorpels mittels Chondrofiller vorgenommen. Vorbesprechungen, Operation und Nachsorge waren erstklassig – auch die Ergebnisse der Operation. Insgesamt haben Arzt und Team mein volles Vertrauen.“

Verifizierte Jameda-Bewertung
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