Hyaluronsäuretherapie

Durch die Hyalurontherapie kann bei Arthrose der angeschlagene Knorpel wieder gestärkt und stabilisiert werden. So sinkt das Risiko einer Prothese.

Verringern Sie mit einer Hyaluron-Therapie das Risiko auf eine Prothese und stärken und stabilisieren Sie angeschlagene Knorpel.

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein Eiweiß, das sich in der Gelenkflüssigkeit befindet. Unter Belastung verändert Hyaluronsäure seine Struktur. Bei starker Belastung des Gelenks, z.B. beim Laufen, wird es besser „geschmiert“ und die Gelenkpartner gleiten übereinander. Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) ist die Strukturveränderung reduziert und es kommt zu Schmerzen bei Belastung der Gelenke.

Wir verwenden rein synthetische Hyaluronsäure und können so die Schmierfunktion wiederherstellen. Aufgrund der gelartigen Struktur ist hier eine dickere Injektionsnadel notwendig, so dass wir die entsprechende Injektionsstelle örtlich betäuben.

Für welche Gelenke ist die Therapie?

Grundsätzlich sind alle Gelenke therapierbar. Im Vordergrund stehen die Hüft-, Knie- und Schultergelenke. Aber auch in Sprung- und Handgelenken sind Injektionen möglich. 

Neueste Studien haben gezeigt, dass auch die Zwischengelenke der Wirbelsäule behandelt werden können. Dabei werden mittels Ultraschall die kleinen Zwischenwirbelgelenke aufgesucht und nach örtlicher Betäubung anschließend angespritzt.

Was macht die Hyaluronsäure?

Durch die Hyaluronsäure wird der vorhandene Knorpel stabilisiert. Es wird kein neuer Knorpel gebildet.

Nach circa 3 Monaten liegt wieder körpereigene Hyaluronsäure im Gelenk vor. Im zerstörten Knorpel kommt es zu einer Zellaktivierung und die Schmierfunktion wird wiederhergestellt.

Zu betonen ist jedoch, dass hier keine Heilung des Knorpels, sondern nur eine symptomatische Therapie stattfindet, die zur Schmerzreduktion führt. Dadurch wird der Knorpelabbau und ein prothetischer Ersatz des Knorpels verzögert.

Für wen kommt die Therapie infrage?

Die Hyalurontherapie kommt für Patienten mit einem Knorpelschaden dritten oder vierten Grades infrage. Wichtig ist, dass noch ein Gelenkspalt vorhanden ist. Sollte kein Gelenkspalt mehr vorhanden sein, kann die Hyaluronsäure nicht wirken, da sie keinen neuen Gelenkknorpel aufbauen kann. 

Wie lange hält die Wirkung an?

Im Schnitt kann man von 8 bis 10 Monaten Schmerzreduktion ausgehen. Das längste Intervall lag bisher bei 3 Jahren. In klinischen Studien hat sich gezeigt, dass durch eine Auffrischung mit nur einer Spritze nach einem Jahr eine erneute Linderung erreicht werden kann.

Was kostet die Hyaluronsäuretherapie?

Die Hyaluronsäuretherapie ist nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversorgung. Hier müssen die Kosten im Rahmen einer individuellen Gesundheitsleistung selbst übernommen werden.

FAQ

Wie wird ein Meniskusriss behandelt?

Zunächst kommt es auf den Vernetzungsgrad des Meniskusrisses an. Die beschädigten Partien des gerissenen Meniskus können nach der Diagnose entfernt oder genäht werden. Bei der Entfernung werden die durch den Riss ausgefransten Meniskusanteile abgeschoren. So kann die raue Oberfläche des gerissenen Meniskus geglättet werden. In wenigen seltenen Fällen wird der Meniskusriss durch eine Transplantation wiederhergestellt, die durch Spendermeniskus oder biologischen Gewebeersatz festgenäht und ersetzt wird.

Kann ein Meniskusriss von selbst heilen? 

Ob der Meniskusriss von selbst heilen kann, entscheidet sich auch hier anhand des Verletzungsgrades. Dazu sollte man wissen, dass der Meniskus verschiedene Zonen beinhalten. Einige Stellen sind gut durchblutet und andere Regionen, die mittiger im Kniegelenk liegen, nicht. 

Wenn der Riss in der gut durchbluteten Region des Meniskus ist und er nicht zu tief in die schlecht durchbluteten Bereiche geht, kann er konservativ heilen.

Wie lange dauert es bis Meniskusriss geheilt ist?

Wie lange die Heilung des Meniskus dauert, hängt von der Art und Weise der Behandlung und ist vom individuellen Fall eines des Patienten abhängig. Ausschlaggebend sind dabei die genaue Art der Verletzung sowie die Lage des Risses. Die Heilung des Meniskus benötigt in den meisten Fällen 6 bis 14 Wochen.

Wie schnell muss ein Meniskusriss operiert werden?

Die Schmerzen und die Bewegungsunfähigkeit können nach einem Meniskusriss schmerzhaft sein. Das Knie kann i.d.R. nicht mehr vollständig durchgestreckt oder gebeugt werden. Daher sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, um die nächsten Schritte zu besprechen.

Was passiert wenn ein gerissener Meniskus nicht behandelt wird?

Wenn Sie sich gegen die empfohlene Behandlung des Meniskusrisses entscheiden, führt dies zwangsläufig zu Knorpelschaden und Arthrose. Der Riss wird bei jeder Bewegung weiter beschädigt, bis das Gehen nur noch mit großer Mühe möglich sein wird.

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