Nanoskopie

Bei der Nanoskopie kann das Kniegelenk durch einen ambulanten Eingriff begutachtet und bei Bedarf gleichzeitig behandelt werden.

Nanoskopie bei Dr. Olaf Beck

Was ist eine Nanoskopie?

Eine Nanoskopie ist ein kleiner Eingriff bei dem der Arzt mithilfe einer Miniatur-Kamera Veränderungen in Ihrem Kniegelenk begutachten kann. Dieses Verfahren bietet deutlich genauere und schnellere Informationen für den Arzt. So kann dieser für Sie die beste Therapie auswählen.

Nanoskopie Instrumente
Größenvergleich: Oben sehen Sie ein Nanoskopie-Gerät, unten ein normales Arthroskop


Wie läuft eine Behandlung ab?

Vor der Nanoskopie wird Ihr Knie örtlich betäubt. Anschließend wird ein Miniatur-Kamerasystem in das Knie eingeführt. Das System hat einen Durchmesser von nur 1,9 mm ist damit circa so dick wie eine Nadel mit der Knie-Infiltrationen durchgeführt werden.

Über dieses Kamerasystem erhält der Arzt live eine Übertragung von der aktuellen Situation Ihres Kniegelenks. Zeigen sich bei dieser Untersuchung kleinere Knorpelschäden oder Meniskusrisse, können diese direkt in derselben Sitzung versorgt werden. Das erspart Ihnen viel Zeit und aufwendige Klinikaufenthalte. Da wir hier immer nur einen einzigen Patienten versorgen, entfällt zur Zeit auch das Corona Infektionsrisiko!

Knorpelschäden behandeln wir mit dem bewährten Chondrofiller Kollagen durch. Auch Meniskusrisse können wir wieder ankleben. Dazu entnehmen wir Ihnen eine kleine Menge Blut und stellen aus dem gewonnen Enzym Thrombin einen körpereigenen Kleber her. Durch diesen Kleber besteht absolut kein Infektionsrisiko im Vergleich zu anderen Verfahren (z.B. mit Fibrin).  

Nanoskopie bei Dr Olaf Beck


Nanoskopie bei Kreuzbandteilrissen

Durch die Nanoskopie ist möglich, unter Sicht Kreuzbandverletzungen direkt mit Eigenblut (PRP) anzuspritzen. Hierdurch kommt es zu einer schnelleren Heilung und für Sportler somit zu einer schnelleren Rückkehr in die Trainingssituation.

Die oben beschriebene Behandlung dauert ca. 30 Minuten. Da keine Vollnarkose notwendig ist, entfallen alle Narkoserisiken. Sie können nach dem Eingriff sofort mit angelegter Schiene aufstehen.

Das Verfahren ist geeignet bei Verletzungen, bei denen eine konservative Therapie bei Teilerhalt durchgeführt wird. So kann ein zukünftiger Kreuzbandersatz vermieden werden. Das ist wichtig, denn im vorderen Kreuzband befinden sich Sensoren, die dem Gehirn vermittelt, wo das Kniegelenk im Raum steht. Wird das Kreuzband ersetzt, fehlt diese Rückmeldung und die Patienten beschreiben dies als "Es ist irgendwie nicht mehr mein Knie!".


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